Uns die Kiefern, Euch die Kö!

Es gibt in Düsseldorf zwei über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Straßen.

Die eine ist die Einkaufsmeile Königsallee, auf der sich die Stadt von der wohlhabenden Seite zeigt.

Die andere ist die Kiefernstraße in Flingern!

Die Welt, 31.05.2006

Neuigkeiten
Liebe Leute, bald ist es soweit und der Sommer beginnt! Um diesen gebührend zu empfangen spielen die  BLACK AEROPLANES  im, bzw. vorm K4! Und zwar am Samstag den 20.06. Beginn: 20:06 Uhr (so steht’s geschrieben!) Also kommt vorbei, feiert, tanzt und habt Spaß! Bis dahin, euer K4. [...] Weiterlesen...
Herzlichste Einladung für diesen Donnerstag, also morgen schon!  Es wird hot in alle Richtungen … für arschkalte Getränke ist gesorgt. Wir freuen uns, wenn du  rum kommst!!!  Ab 18 Uhr geht’s los, Start ist um 19 Uhr. Das bedeutet, dass es zwischen 19:00 und 22:00 Uhr etwas lauter werden kann. Wir danken euch für euer Verständnis!!!  Bis Donnerstag! Cheers der BWP  [...] Weiterlesen...
CSD Düsseldorf feiert unter dem Motto „Wir bleiben bunt und laut“ [...] Weiterlesen...
Wenn eine Ära zuende geht, bleiben oft wehmütige Erinnerungen an vergangene Zeiten. So auch bei der Produktion des erklärtermaßen letzten Studioalbums der weltbekannten Punkrocker aus Düsseldorf. Wie Campino in der Doku des SWR bereits angedeutet hat, werden die Hosen „immer da sein“. In welcher Form das sein wird, wird sich zeigen. Jedenfalls machen die Jungs nicht den Eindruck, sich aufs Altenteil setzen zu wollen. Auch zur Kiefernstraße hat die Band eine Beziehung durch diverse Auftritte, z.B. dem ersten Konzert 1983 im damaligen „Café NixDa“. Heute ist dort das legendäre AK47 beheimatet – der letzte verbliebene Punkschuppen in Düsseldorf. Der als Schickimicki City verschriehene Mode- und Messestadt mag man es heute nicht mehr ansehen, aber die Landeshauptstadt war in den späten 70er und frühen 80er Jahren ein Hort experimenteller, elektronischer Musik und eben auch Punkrock der derben Art. Der ehemalige „Ratinger Hof“ zeugt von dieser bewegten Vergangeheit, die viele Impulse für die Musikszene gesetzt hat. Die Doku zum letzten Album der Hosen kann in der Mediathek der ARD gestreamt werden: https://www.ardmediathek.de/film/die-toten-hosen-das-letzte-album/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9zZGIvc3RJZC8xODkx [...] Weiterlesen...
One-Shot-Dokumentation aus Düsseldorf vom iranischen Filmemacher Masoud Ghahremani. Die ungeschnittene Version der Kiefernstraße – Filmvorführung im Bewohnertreff K35. Der junge Filmemacher Masoud Ghahremani hat eine Dokumentation über die Straße in Flingern gedreht, die einst wegen Hausbesetzungen berühmt wurde. Trotz der 100 Minuten Länge kommt der Film ganz ohne Schnitt aus. Der Sekundenzeiger dreht sich nicht rechts-, sondern linksherum, gegen den Uhrzeigersinn. Die Uhr hängt an der Wand in Florians Küche, über einer DVD-Sammlung. Sie stammt aus seiner Anfangszeit auf der Kiefernstraße. Er kam aus einem normalen Mietverhältnis und konnte dann doch nicht wie geplant in die neue Wohnung an der Straße mit den bunten Fassaden in Flingern-Süd einziehen. Ein Freund sagte damals: „Ich verstehe, dass du dich ärgerst. Aber vergiss nicht: Auf der Kiefernstraße ticken die Uhren anders.“ Und jetzt, viereinhalb Jahre später, sagt Florian, versteht er das. Es ist eine Szene aus einem Dokumentarfilm, den der junge Filmemacher Masoud Ghahremani über die Kiefernstraße und ihre Bewohner gedreht hat. Der Film „(N)irgendwo in Deutschland“ ist rund 100 Minuten lang und kommt dennoch ganz ohne Schnitt aus. Die Kiefernstraße als Thema für eine Doku, sagt Masoud Ghahremani, habe er ganz zufällig entdeckt. Der Student war in unterschiedlichen Ecken von Düsseldorf unterwegs, um Locations für ein anderes Filmprojekt zu finden. Dabei sei er sofort mit einigen Anwohnern ins Gespräch gekommen, die ihm auch ihre oftmals kreativ gestalteten Wohnungen gezeigt haben. „Ich fand die Kiefernstraße sofort so interessant, so bunt, so multikulturell“, sagt Ghahremani. „Ein Abbild von Deutschland, ein Mikrokosmos, der zeigt, wie Zusammenleben funktionieren kann.“ Etwa einen Monat lang hat er recherchiert, sich über die Geschichte der Straße als Zuhause von Hausbesetzern informiert und schnell beschlossen, dass eine Dokumentation über die Kiefernstraße keinen Schnitt braucht. „Ich wollte die Realität zeigen. Die Kiefernstraße ist eine Kunst für sich.“ Einiges, was in der Dokumentation zu sehen ist, ist natürlich inszeniert, wie der 23-Jährige selbst sagt. Etwa der Goldfisch im Glas auf Florians Theke, der die Einsamkeit symbolisieren soll, von der ihm viele Anwohner berichteten. Oder der Nachbar, der auf der Straße tanzt, die musizierende Band, die ein Banner übers Fenster gehängt hat, und der Kulturexperte, der aus einem der Wohnhäuser kommt. Auch der bunte Bus, in den sie am Ende steigen, steht nicht zufällig da mit geöffneter Tür. Schließlich mussten auch alle, die letztlich im Film zu sehen sind, damit einverstanden sein. Aber inszeniert ist nicht unecht. Es ging darum, in 100 Minuten die Vielseitigkeit und Offenheit der Kiefernstraße zu zeigen. Als Masoud Ghahremani während seiner Recherche die bunte Straße besuchte, sei er mit immer mehr Menschen ins Gespräch kommen. Wenn er erzählte, dass er einen Film drehen wolle, sei die Reaktion meist gewesen: „Mach doch. Brauchst du Hilfe?“ Vorurteile über die Straße, die auch andere ihm gegenüber geäußert hätten, hätten sich in Luft aufgelöst. „Ausnahmslos alle haben uns geholfen. Selbst die, die im Film nicht zu sehen sein wollte.“ Den Anwohnern sei aber wichtig gewesen, dass sie das sagen dürfen, was sie sagen wollen, sagt der Düsseldorfer. „Auch Schimpfwörter hätten wir nicht rausgeschnitten, aber die sind ohnehin nicht gefallen.“Einmal habe das Team den Ablauf geprobt, dann ging es los. Für das Filmteam war der Dreh des One-Shots auch eine Herausforderung. Kamerafrau und Tonleute konnten nicht in jeder Szene an dem perfekten Bild und Ton feilen. „Uns war klar: Wenn es dunkel ist, ist das Bild dunkel, wenn es windig ist, hört man das“, sagt der Filmemacher. Musik und Farbgebung stammen, natürlich, von der Kiefernstraße selbst. Masoud Ghahremani und sein kleines Filmteam haben die Dokumentation einmal gezeigt, bei einer exklusiven Vorführung im Zakk für die Anwohner der Straße. Der 23-Jährige will ihn aber auch bei der Duisburger Filmwoche einreichen, wo er dann noch einmal auf der Leinwand laufen könnte. Mit dem Namen „(N)irgendwo in Deutschland“ lässt der junge Filmemacher viele Interpretationen offen. Für einige, sagt Ghahremani, sei das Wohnen und Dasein auf der Kiefernstraße eben kein vorstellbares Leben, für andere ist es Realität. Vorführung im Bewohnertreff K35 Samstag den 02. Mai. ab 18:30 Uhr Einlass ist um 18:00. Ende gegen 20:00 Uhr [...] Weiterlesen...
Pustet des Staub von den Trödelkisten, reibt euch die Werkzeuge des gutes Griffs, plündert die Sparschweinchen und macht euch bereit für den diesjährigen Kunsthandwerk+Trödelmarkt! Wie letztes Jahr am 25.05 ab 11 Uhr – diesjahr ist dit aber Montag! Um 18 Uhr is Sense. Sei mit deinem Stand dabei – egal ob auserwählter Prüll, selbstgemachte Kostbarkeiten, Unikate, Freudeschenker oder stark bewährte Alltagshelfer, Gedankenzündeleien, Pflanzen oder der Kleidersack von Oma! Standanmeldung über platz.jetzt@gmail.com,Gebühr: 1 Kuchen o.ä. (am besten ohne Besteck&Teller essbar)Tisch&Stuhl am besten selbst mitbringen Nimm das kleine Schwesterlein, pack die Nachbarin mit ein,sag dem Onkel noch bescheid, mach vorm Postboten nicht Haltund komm vorbei! Es wird köstlich! Bauwagenplatz Jetzt! Düsseldorf Flingern Süd – Zugang über die Erkrather/ Ecke Kiefernstraße [...] Weiterlesen...

WIR, DIE KIEFERNSTRASSE !

Die Geschichte der Kiefernstraße. Die früheste Industrialisierung ∼1850, die erste Bebauung der Kiefernstraße 1908-1910, unsere Besetzerzeit im Sommer 1981 bis heute.

GALERIEN · ZEITDOKUMENTE · VIDEOS

Über 100 Jahre Geschichte der Kiefernstraße! Unsere außergewöhlichen Galerien mit Fotos, Videos und Zeitdokumenten.

FÜR EINE SOZIALE STADTPLANUNG

Unser Widerstand gegen die Bebauung des B8 Centers, die Diskussionen mit dem Investor CRE und die Entstehung der Planwerkstatt.


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